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Sie haben Fragen? -> Grundwissen

Was ist ein Balkonkraftwerk oder Stecker-Solaranlage?

Wie der Name schon suggeriert, handelt es sich bei Stecker-Solaranlagen um
relativ kleine Solaranlagen, die einfach in eine Steckdose eingesteckt
werden können. Sie sind auch unter den Bezeichnungen "Balkonkraftwerk",
"Stecker-Solargerät", "Plug-und-Play Solaranlage", "Guerilla PV-Anlage"
oder "Mini-PV-Anlage" bekannt. Sie sind auf eine maximale Leistung von
600 Watt begrenzt, die durch den Wechselrichter erzeugt wird. Diese
Leistung kann entweder von zwei Standardmodulen oder einer Anzahl
kleinerer Module erbracht werden.

Was heißt die Angabe Watt Peak (Wp) bei Solarmodulen/Sets?

"Watt Peak" definiert die elektrische Leistung, die von Solarmodulen unter Standard-Testbedingungen erbracht wird. Mit "Peak" wird dabei der Höchstwert gemeint, es handelt sich also um die maximale Leistung, die ein Modul erzeugen kann.

Wie funktioniert ein Balkonkraftwerk ?

Die Solarzellen in den Modulen wandeln Sonnenlicht in Gleichstrom (DC)
um. Dieser wird durch einen an den Modulen angeschlossenen
Wechselrichter in den alltäglich genutzten Wechselstrom (AC)
umgewandelt. Der so erzeugte Solarstrom wird dann über eine
Haushaltssteckdose in das Hausstromnetz eingespeist und kann direkt von
elektrischen Geräten genutzt werden.

Wieviel Ertrag kann ich bei einem Balkonkraftwerk erwarten ?

Die Leistung einer Stecker-Solaranlage wird durch verschiedene Faktoren
beeinflusst. Idealerweise sollte die Anlage in südlicher Richtung und ohne Schatteneinwirkung positioniert werden. Die Neigung der Anlage
spielt ebenfalls eine Rolle, wobei die optimalsten Erträge bei einer Neigung zwischen 30° und 40° erzielt werden. Bitte beachten Sie, dass die tatsächlichen Erträge variieren
und sowohl höher als auch niedriger ausfallen können. Als allgemeine Richtlinie gilt, dass eine gut ausgerichtete 800W Solaranlage etwa 800kW
Jahresertrag erbringen kann.

Wie viel von meinem Jahresbedarf kann ich mit einer PV-Anlage decken?

Es ist schwierig, eine allgemeingültige Antwort zu geben, da der Stromverbrauch individuell variiert und auch die Leistung der Geräte unterschiedlich ist. Allgemein kann man aber davon ausgehen, dass eine
Balkonkraftwerk zwischen 10 und 30 Prozent des Strombedarfs decken
kann. Als Beispiel: Eine Anlage mit zwei 415W Modulen, die nach Süden ausgerichtet ist, kann etwa 850 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Jahr
produzieren. Das entspricht in etwa dem Jahresverbrauch von Geräten wie Geschirrspüler, Waschmaschine und Wäschetrockner.

Wie viel Stromkosten kann ich einsparen?

Im Falle einer jährlichen Stromproduktion von 800 kWh und einer vollständigen Selbstnutzung des erzeugten Stroms, ergibt sich eine
jährliche Ersparnis von etwa 290€ (basierend auf einem
durchschnittlichen Strompreis von 36,19 Cent pro kWh laut BDEW, Stand
01/2022). Wenn zwei Drittel des erzeugten Stroms selbst genutzt werden,
beträgt die Ersparnis entsprechend etwa 190€ pro Jahr.

Wann hat sich ein Balkonkraftwerk rentiert?

Verschiedene Faktoren sind relevant, um die Rentabilität einer Solaranlage zu bewerten. Dazu zählen unter anderem der Kaufpreis, etwaige Montagekosten, die Ausrichtung und der Neigungswinkel der Anlage sowie der Grad des Eigenverbrauchs des selbst produzierten Solarstroms. Im Idealfall kann sich die Anlage ohne Förderung bereits nach 2 Jahren amortisieren.

Welche Lebensdauer hat ein Photovoltaikmodul ?

Solarmodule sind darauf ausgelegt, über einen Zeitraum von 30 Jahren+ betrieben zu werden. Es gibt Beispiele für Module, die bereits etwa 40 Jahre ohne Ausfall laufen. Daher werden oft auch lange Garantiezeiten für die Funktionsfähigkeit der Module angeboten. Die üblichen Garantiebedingungen umfassen eine Produktgarantie von 10 bis 12 Jahren sowie eine Leistungsgarantie von 20 bis 25 Jahren. Eine Leistungsgarantie bedeutet, dass auch nach dem Ablauf der angegebenen
Jahre und der damit einhergehenden Leistungsabnahme des Moduls immer noch eine bestimmte Mindestleistung erreicht wird. Unsere Hersteller bieten 25-30 Jahre Garantie standardmäßig an.

Woher weiß ich, wie viel Strom produziert wird?

Die Erzeugung von Solarstrom lässt sich mithilfe eines Energiemessgeräts überwachen. Wir raten dazu, eine smarte Steckdose, eine ECU-B oder DTU/openDTU zu erwerben / verwenden.

Kann ich aus allen Phasen meines Stromkreises den produzierten Strom verwenden?

Ja, fast alle Stromzähler in Deutschland arbeiten mit einer saldierenden Zählweise. Dies bedeutet, dass der Zähler jede Phase im Haus separat erfasst. Wenn beispielsweise auf einer Phase 600 Watt eingespeist und auf den anderen beiden Phasen jeweils 300 Watt verbraucht werden, ergibt sich rechnerisch kein Verbrauch. Daher kann der von der Anlage eingespeiste Strom indirekt in allen drei Phasen des Haushalts genutzt werden.

Wie finde ich die Sicherung des Stromkreises mit der Solaranlage / Balkonkraftwerk ?

Um die zugehörige Sicherung des Stromkreises mit der Solaranlage zu identifizieren, können Sie folgendermaßen vorgehen:

  1. Schließen Sie ein Testgerät, zum Beispiel eine Tischlampe, an die Steckdose an, an die auch die Solaranlage angeschlossen ist.
  2. Schalten Sie nacheinander die Sicherungen in Ihrem Sicherungskasten aus. Wenn das Testgerät ausgeht, haben Sie die zugehörige Sicherung gefunden.
  3. Markieren Sie diese Sicherung deutlich, um sie in Zukunft leichter identifizieren zu können.

Bitte beachten Sie, dass in einigen Fällen mehrere Sicherungen einen Stromkreis abschalten können, wenn eine davon eine Hauptsicherung ist. In diesem Fall ist die Sicherung, die spezifisch das Testgerät ausschaltet, die zugehörige Sicherung für die Solaranlage.

Es ist auch immer ratsam, bei solchen Arbeiten die Hilfe eines qualifizierten Elektrikers in Anspruch zu nehmen, um die Sicherheit zu gewährleisten.

Wovon hängt eine Leistungs-Schwankung des Moduls ab?

Die Leistung Ihrer Solaranlage kann je nach Tages- und Jahreszeit sowie Wetterbedingungen variieren. Besonders auffällig ist dies, wenn man die Leistung im Sommer mit der im Winter vergleicht. Darüber hinaus ist es
wichtig, den Standort der Anlage sorgfältig zu wählen, um
sicherzustellen, dass das Modul möglichst schattenfrei ist, d.h. direkt der Sonneneinstrahlung ohne Schattenbildung ausgesetzt ist.

Produziert ein Balkonkraftwerk auch im Winter Strom?

Das Balkonkraftwerk erzeugt auch im Winter Strom, allerdings ist der
Ertrag in dieser Jahreszeit geringer im Vergleich zu den sonnenstarken
Monaten des Jahres.
Die Aufteilung ist in etwa:

März-September 73%
November-April 27%

Produziert das Balkonkraftwerk / PV Anlage bei Stromausfall weiter Strom?

Wenn der Schutzschalter (FI) auslöst, schaltet sich der Wechselrichter automatisch ab.
Für den Fall eines Stromausfalls gilt selbiges.

Dies ist ein Sicherheitsmechanismus des Mikrowechselrichters, der für die Anwenderregel VDE-AR-N 4105 Vorraussetzung ist.

Bei PV-Anlagen auf dem Dach sind sämtliche verkaufte Systeme mit Notstromfunktion ausgestattet.

Ist es möglich, das Balkonkraftwerk an einen Batteriespeicher anzuschließen?

Es ist leider nicht einfach, Batteriespeicher in Mini-Solaranlagen einzubinden. Batteriespeicher haben andere Spannungsverhältnisse als Wechselrichter. Die technische Komplexität außer Acht gelassen, ist es auch nicht wirtschaftlich, einen Speicher in eine Stecker-Solaranlage zu integrieren. Der Anteil des produzierten Solarstroms, der nicht selbst verbraucht wird, ist bei Mini-Solaranlagen gering. Ein Speicher würde sich dadurch selbst nach 20 Jahren nicht “rech

Was passiert, wenn ich mehr Strom produziere als ich verbrauche?

Falls Ihre Solaranlage mehr Strom produziert, als von Ihren
Haushaltsgeräten benötigt wird, speisen Sie den Überschuss ins
öffentliche Netz ein. Obwohl Sie dafür keine Vergütung erhalten, tragen Sie mit dieser Einspeisung von Solarstrom aktiv zur Umsetzung der Energiewende bei.

Da der Ferraris Zähler rückwärts dreht müssen Sie in leider austauschen lassen ;)

Kann ich mit einem Balkonkraftwerk etwas zur Energiewende beitragen?

Definitiv! Jede kWh Strom, die Sie mit Ihrer Solaranlage
erzeugen trägt dazu bei, etwa ein halbes Kilogramm an schädlichem CO2 einzusparen.

Folglich leisten Sie mit jeder produzierten Kilowattstunde
einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung der Energiewende.
800kWh*0,5kg=400kg je BKW

Was ist der MPPT-Wirkungsgrad?

Der MPPT-Wirkungsgrad (Maximum Power Point Tracking) bezieht sich auf
die Effizienz des elektronischen Systems im Wechselrichter, das den optimalen Arbeitspunkt der Solaranlage (Maximum Power Point) kontinuierlich an die sich ändernde Leistung der Solarzellen anpasst.
Ein höherer MPPT-Wirkungsgrad bedeutet eine bessere Ausbeute an
nutzbarer Energie aus der Solaranlage.

Sie haben Fragen? -> Sicherheit

Sind die Mikro-Wechselrichter hinsichtlich Sicherheit und Normenkonformität zertifiziert?

Ja – klicken Sie hier, um eine vollständige Liste der einschlägigen Zertifikate anzusehen.

Ist der Betrieb von Mini-Solaranlagen sicher?

Ja. Bei den ca. 200.000 Geräten in Europa, die an normalen Steckdosen laufen, sind keine durch die Geräte verursachten Schäden bekannt. Bei unter 600 Watt Leistung reicht die Energie auch gar nicht aus, um eine normale Elektroinstallation zu überlasten. Ein Wäschetrockner beispielsweise ist unter diesen Gesichtspunkten ein sehr viel gefährlicheres Elektrogerät.

Darf ich einen Mehrfachstecker verwenden, um mehrere Mini-Solaranlagen miteinander zu kombinieren?

Nein, Mehrfachstecker dürfen in keinem Fall verwendet werden. Hierdurch entsteht ein deutliches Gefahrenpotenzial bei den Wechselrichtern, der Steckdose und im Hausnetz.

Kann ich selbst einen Mikro-Wechselrichter installieren?

Mikro-Wechselrichter sollten nur von qualifizierten Fachleuten installiert werden.

Sie haben Fragen? -> Montage, Anschluss & Installation

Muss der Anschluss der Anlage durch einen Elektriker erfolgen?

Nein, laut der DIN VDE 0100-551-1:2016-09 dürfen auch nicht zertifizierte Endverbraucher den Anschluss der Anlage an eine fachgerechte Steckdose vornehmen.
Überschreitet die Leistung der Solaranlage jedoch 600 Watt Wechselrichterleistung (AC-Leistung), muss sie von einem Elektriker angeschlossen werden.

Wer darf die Solaranlage montieren?

Den Anschluss deiner Stecker-Solaranlage an eine fachgerechte Steckdose dürfen Sie selbst vornehmen. Werden jedoch 600 Watt Wechselrichterleistung (AC-Leistung) überschritten, muss die Anlage von einem Elektriker angeschlossen werden.

Gibt es einen Montageservice?

Da unsere Solaranlagen für die Montage und Installation durch den Endverbraucher geeignet sind, bieten wir keinen Montageservice an. Die ausführliche Montageanleitung, die in der jeweiligen Produktbeschreibung als PDF zu finden ist, leitet Sie durch die gesamte Montage Ihrer Mini-Solaranlage.

Was muss ich bezüglich meiner vorhandenen Elektroinstallation beachten?

In Ihrem Hausnetz muss eine Spannung von 230 Volt bei 50 Hz vorliegen, das ist der allgemeine Standard innerhalb Deutschlands und Österreichs. Steckdose und Hausnetz müssen zudem die aktuellen technischen Anforderungen erfüllen.

Ist mein Stromzähler für den Betrieb geeignet?

Ja, grundsätzlich sind alle Stromzähler für den Betrieb einer Mini-Solaranlage geeignet. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass sich der Stromzähler nicht rückwärts dreht. Das wäre der Fall, wenn man mehr Strom produziert, als man verbraucht und zudem keinen Zähler mit Rücklaufsperre hat.

Eine Rücklaufsperre verhindert, wie der Name schon andeutet, dass sich der Zähler rückwärts drehen kann. Bei der Anmeldung der Anlage beim Netzbetreiber wird dieser auf die evtl. Notwendigkeit eines Zählerwechsels aufmerksam machen. Verfügen Sie bereits über einen der modernen Zähler, welche im Rahmen des aktuellen Rollouts moderner Messeinrichtungen in allen Haushalten eingebaut werden, können Sie sicher sein, alle Anforderungen an den Stromzähler erfüllt zu haben.

Darf ich eine vorhandene Schuko-Steckdose verwenden?

Ja, Sie dürfen eine vorhandene Schuko-Steckdose für den Anschluss der Mini-Solaranlage verwenden. Steckdose und Hausnetz müssen in diesem Fall die aktuellen technischen Anforderungen erfüllen. Wenn Sie unsicher sind, können Sie hierfür einen „E-Check“ durch einen Elektriker durchführen lassen, welcher die Steckdose, die Stromleitung und die Absicherung überprüft.

Darf ich eine Wieland-Steckdose selbst installieren?

Nein, auch wenn viele Heimwerker Steckdosen oder Lampen selbst installieren, so ist dies laut der Niederspannungsanschlussverordnung (NAV) ausschließlich eingetragenen Elektro-Fachkräften vorbehalten.

Was sind eine Wieland-Steckdose und ein Wieland-Stecker?

Bei einem Wieland-Stecker sind die äußeren Stifte vor direktem Berührungskontakt geschützt. Passend zum Stecker gibt es vom selben Hersteller eine Steckdose als Gegenstück. Mit der Verwendung eines Wieland-Steckers und einer Wieland-Steckdose halten Sie die konkreten Anforderungen einiger Netzbetreiber ein. Aus rechtlicher Sicht kann der Netzbetreiber jedoch keine bestimmte Steckvorrichtung vorgeben.

Da der Zuständigkeitsbereich des Netzbetreibers hinter dem Zähler endet, ist es ebenso rechtlich korrekt, einen Schutz-Kontakt-Stecker (Schuko) zu verwenden (2016 von der BNetzA bestätigt). 

Sind der Schuko- und der Wieland-Stecker abmontierbar?

Ja.

Welches Kabel wird für den Anschluss benötigt?

Das Kabel für den Anschluss der Mini-Solaranlage können Sie, je nach präferierter Steckerart (Wieland oder Schuko) und der von Ihnen benötigten Kabellänge, auf der Produktseite auswählen. Es kommt also darauf an, welche Steckerart Ihnen lieber ist und wie viele Meter Kabellänge für die Entfernung vom Wechselrichter zur Steckdose nötig sind, um Ihre Solaranlage an dem von Ihnen gewünschten Ort zu montieren

Kann die Anlage erweitert werden?

Ja, das ist problemlos möglich. Am Wechselrichter befindet sich ein Eingang, der im Einzelbetrieb mit einer Endkappe verschlossen wird. An diesen Eingang können Sie einen weiteren Wechselrichter anschließen. Somit können mehrere Wechselrichter “parallel” miteinander verschaltet werden.

Ist ein Betrieb als Inselanlage möglich?

Nein. Die Mini-Solaranlagen können nicht als Inselanlage installiert werden. Eine Stromversorgung wird für die Montage und Inbetriebnahme benötigt.

Ist die Mini-Solaranlage wetterfest hinsichtlich Starkregen und Hagel?

Ja, die Mini Solaranlage ist vollständig wassergeschützt. Die Module sind so beschichtet, dass kein Wasser eintreten kann. Auch die Wechselrichter sind IP67 gekennzeichnet und damit wasserdicht. Trotzdem sollte man den Wechselrichter unterhalb des Moduls montieren, sodass er nicht ständig Regenwasser und direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist.

Was muss ich bezüglich des Aufstellortes beachten?

Die besten Erträge erzielen Sie, wenn Sie die Anlage nach Süden ausrichten – aber auch eine Ost- oder Westausrichtung erzielt gute Erträge. Von einer Ausrichtung nach Norden sollten Sie lieber absehen. Wichtig ist, dass das Solarmodul möglichst verschattungsfrei aufgestellt wird. Auch wenn nur Teilbereiche eines Moduls verschattet werden, wirkt sich dies negativ auf die gesamte Leistung des Moduls aus.

Ist mein Balkon für die Montage geeignet?

Die Solaranlagen für Balkone eignen sich besonders für die Anbringung am Balkongitter. Liegt eine andere Balkonart vor, wie etwa ein Betonbalkon, können Sie stattdessen eine Halterung für die Wand- oder Bodenmontage auswählen.

Nehme ich besser eine Halterung mit oder ohne Aufständerung für meinen Balkon?

In beiden Fällen erhalten Sie eine stabile Halterung aus Aluminium. Die Halterung mit Aufständerung ermöglicht Ihnen, die Solarmodule in drei verschiedenen Winkeln zur Sonne auszurichten. Die Module können dadurch mehr Sonnenstrahlen einfangen und produzieren daher etwas mehr Strom als in der Variante ohne Aufständerung (90 Grad).

Sie sind unsicher, ob Ihr Balkon die richtigen Maße hat? Machen Sie gerne den Balkon-Check auf der Produktseite.

Wozu brauche ich einen Energiemesser?

Um genau nachverfolgen zu können, welche Leistung Ihre Solaranlage aktuell liefert, können Sie zwischen Steckdose und Anschlusskabel ein Strommessgerät anschließen.

Muss die Solaranlage gewartet werden?

Nein, Mini-Solaranlagen sind über ihr gesamtes Produktleben wartungsfrei. Für die Pflege der Stecker-Solaranlage empfiehlt es sich jedoch, sie bei groben Verunreinigungen hin und wieder mit einem Lappen und etwas Spülmittel feucht abzuwischen.

Sie haben Fragen? ->Rechtliches

Ist der Betrieb einer Mini-Solaranlage erlaubt?

Ja, der Betrieb einer Mini-Solaranlage ist legal, wenn diese den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht. Alle in diesem Shop verkauften Geräte tun dies.

Ich wohne in einer WEG. Muss ich diese vor dem Kauf um Erlaubnis fragen?

Es ist zu empfehlen, die WEG über das Vorhaben in Kenntnis zu setzen. Seit der WEG-Reform im Dezember 2020 bedürfen Beschlüsse der Eigentümergemeinschaft auch keiner Einstimmigkeit mehr, eine einfache Mehrheit reicht. Ist die einfache Mehrheit erreicht, steht der Installation der Mini-Solaranlage nichts mehr im Wege.

Gerne können Sie auch unseren Beschlussvorschlag für die nächste Eigentümerversammlung verwenden.

Benötige ich als Mieter für die Befestigung eines Moduls am Balkon die Erlaubnis des Eigentümers oder Vermieters?

Wenn Sie Solarmodule am Balkongeländer befestigst, benötigen Sie keine Zustimmung des Vermieters, wenn im Mietvertrag das Anbringen von Gegenständen an der Stelle nicht explizit ausgeschlossen ist. Soll eine Halterung mittels Bohren fest mit der Fassade verbunden werden, so ist es ratsam, das Vorhaben mit dem Eigentümer abzuklären. Er darf Ihnen eine Absage erteilen, wenn er Schäden an der Bausubstanz befürchtet.

Auch als Eigentümer einer Wohnung innerhalb einer Wohnungseigentümergemeinschaft muss die Anbringung einer Solaranlage abgesprochen werden, da es sich bei den Fassaden und Balkongeländern um Gemeinschaftseigentum handelt. Die Wohnungseigentümergemeinschaft darf dies möglicherweise sogar aus ästhetischen Gründen ablehnen.

Brauche ich eine spezielle Haftpflichtversicherung?

Eine spezielle Haftpflichtversicherung ist nicht notwendig. Dennoch sollten Sie prüfen, ob etwaige Haftungsansprüche über deine Haftpflichtversicherung abgedeckt sind. Vor allem ältere Versicherungen decken den Bereich Solaranlagen nicht ab. In diesem Fall wäre ein Wechsel ratsam, schon allein weil sich die sonstigen Leistungen bei neueren Policen stark verbessert haben.

Kann ich meinen Versicherungsschutz durch eine Stecker-Solaranlage verlieren?

Das kann nur dann passieren, wenn ein Gutachter feststellt, dass der Schaden ohne die Stecker-Solaranlage nicht aufgetreten wäre. Bei Mini-Solaranlagen für die Steckdose greift nach dem DGS-Standard und Befolgen der Herstellervorgaben die Produkthaftung des Herstellers.

Muss ich meine Mini-Solaranlage anmelden?

Mini-Solaranlagen sollten beim Netzbetreiber angemeldet werden. Wir stellen hierfür nach dem Kauf vorausgefüllte Formulare für die vereinfachte Anmeldung bereit. Nicht alle Betreiber einer Stecker-Solaranlage melden diese an; es sind auch keine rechtlichen Konsequenzen zu erwarten. Es kommt niemand vorbei und kontrolliert, wie das Gerät im Haus angeschlossen wurde. Die Kompetenz der Netzbetreiber endet klar am Stromzähler, auf alles was danach passiert, kann und darf der Netzbetreiber keinen Einfluss nehmen.

Wie erfolgt die Anmeldung beim Netzbetreiber?

Bis zu einer installierten Leistung von 600 Watt (Wechselrichterleistung) darf die Anlage selbst in Betrieb genommen und beim Netzbetreiber angemeldet werden. Einige Netzbetreiber bieten die Möglichkeit an, die Anlage schnell und einfach über deren Website anzumelden. Bietet Ihr Netzbetreiber keine Online-Anmeldung an, hilft unser Musterbrief, welchen wir Ihnen nach dem Kauf zusenden. Neben dem Antrag muss das Datenblatt des Wechselrichters inkl. der Konformitätserklärung mitgeschickt werden.

Wie kann ich meine Anlage bei der Bundesnetzagentur anmelden?

Sobald das Gerät angeschlossen wurde, muss dieses innerhalb von 4 Wochen in das Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Die Registrierung erfolgt schnell und einfach direkt über das Marktstammdatenregister. 

Kann der Netzbetreiber erkennen, dass ich ein Balkonkraftwerk besitze?

Das ist nur dann möglich, wenn Sie Ihre Mini-Solaranlage im Marktstammdatenregister (das Register für den deutschen Strom- und Gasmarkt) registriert hast und ein Zweirichtungszähler bei Ihnen verbaut ist.

Kann der Netzbetreiber den Betrieb einer Mini-Solaranlage verbieten?

Der Netzbetreiber hat keine rechtliche Grundlage, den Betrieb einer Mini-Solaranlage zu verbieten, solange er keine schädliche Netzrückwirkung nachweisen kann. Eine solche ist jedoch ausgeschlossen, wenn der Wechselrichter die Normen (VDE AR-N 4100 und die VDE-AR-N 4105) für fest installierte Photovoltaikanlagen einhält. Soweit keine Änderungen an der technischen (elektrischen) Gebäudeausrüstung selbst vorgenommen werden, endet der Zuständigkeitsbereich des Netzbetreibers hinter dem Zähler.

Was passiert, wenn ich die Anlage nicht bei meinem Netzbetreiber anmelde?

Wenn der Netzbetreiber Ihre Solaranlage bemerkt, könnte er sich bei Ihnen melden und eine Anmeldung verlangen. Die Anmeldung kann dann nachgeholt werden. Wenn Sie dann unsere Konformitätserklärung einreichen, hat der Netzbetreiber keine Handhabe gegen die Solaranlage.

Hat der Netzbetreiber das Recht, den Anschluss vom Netz zu trennen?

Nein. Die einzig möglichen Gründe für eine Trennung vom Netz durch den Netzbetreiber wären, dass der Betrieb Ihrer Solaranlage Störungen verursacht oder den Stromzähler um mehr als 4 % zurückgedreht hat. Solche Störungen bei Solaranlagen nach DGS-Standard sind jedoch ausgeschlossen. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen und dem Zurückdrehen des Stromzählers vorbeugen möchten, können Sie einen Stromzähler mit Rücklaufsperre einbauen lassen. Auch wenn dein Verbrauch höher liegt als die Solarstromerzeugung, ist das Zurückdrehen des Zählers ausgeschlossen.

Wann brauche ich einen Zähler mit Rücklaufsperre?

Wenn die Leistung Ihrer Solaranlage unter 800 Watt und die Netzrückspeisung unter 4 % des jährlichen Strombezugs liegt, ist jede Art von Zähler geeignet. Wird der Wert der Netzrückspeisung bei einer Anlage unter 800 Watt Leistung überschritten, ist es für den rechtssicheren Betrieb nötig, einen Zähler mit Rücklaufsperre einbauen zu lassen.

Woran erkenne ich, ob mein Zähler eine Rücklaufsperre hat?

Haben Sie einen Ferraris-Zähler, also ein älteres Modell mit einer Drehscheibe, hat Ihr Zähler zu einer hohen Wahrscheinlichkeit keine Rücklaufsperre. Ist Ihr Zähler digital, hat er wahrscheinlich auch eine Rücklaufsperre.

Macht man sich strafbar, wenn der Zähler keine Rücklaufsperre hat?

Ja, allerdings nur sofern auch Strom ins öffentliche Netz eingespeist wird und der Zähler tatsächlich rückwärts läuft. Kann sichergestellt werden, dass der erzeugte Strom bereits im Hausnetz abgenommen wird, so bedarf es auch keiner Rücklaufsperre. Eine große Wahrscheinlichkeit einer Strafverfolgung besteht jedoch auch bei einer Netzeinspeisung nicht, da ein Nachweis des Zählerrücklaufs in der Regel nur schwer gelingen kann.

Wie erhalte ich einen Zähler mit Rücklaufsperre?

Einen Zähler mit Rücklaufsperre erhalten Sie von Ihrem Messstellenbetreiber (in der Regel der Netzbetreiber). Wird die Umrüstung verweigert, nur ein teurer Zweirichtungszähler angeboten oder mit Netztrennung gedroht, wechseln Sie am besten den Messstellenbetreiber. Am einfachsten gelingt dies durch den Wechsel zu einem Stromanbieter, der einen Smart-Meter-Tarif ermöglicht.

Darf mein Netzwerkbetreiber die Wieland-Steckdose vorschreiben?

Nein, die Kompetenz der Netzbetreiber endet am Stromzähler. Auf alles was danach passiert, kann und darf der Netzbetreiber keinen Einfluss nehmen. Netzbetreiber dürfen eine spezielle Einspeisesteckdose also nicht vorschreiben. Technisch gesehen gibt es zwischen der Einspeisesteckdose von Wieland und der Schuko-Steckdose keinen Unterschied.

Wichtig für die Netzbetreiber ist nur die Erfüllung der VDE 4105 für den NA-Schutz. Alle unsere Wechselrichter erfüllen diese Norm.

Welche Leistung dürfen Stecker-Solaranlagen haben?

Damit die Stecker-Solaranlage vom Endverbraucher auch ohne Elektriker in einen bestehenden Stromkreis eingesteckt werden darf, darf die Grenze von 600 Watt Wechselrichterleistung nicht überschritten werden. Es ist irrelevant, ob die Leistung der Solarmodule die 600 Watt übersteigt, maßgeblich ist die Leistung des Wechselrichters (AC-Leistung). Bis zu dieser Grenze können  Sie die Anlage selbst anschließen und auch anmelden.

Darf auch mehr Leistung als 600 Watt an eine Steckdose angeschlossen werden?

Ja, technisch gesehen ist das kein Problem, wenn eine neue Leitung für die Solaranlage gelegt wird. Dafür braucht man dann natürlich einen Elektriker. Dieser muss auch die Anmeldung der Anlage übernehmen, denn bei einer Leistung von über 600 Watt handelt es sich um eine “gewöhnliche” Solaranlage. Die Anmeldung beim Netzbetreiber ist etwas komplizierter und darf auch nur von einer zertifizierten Elektrofachkraft durchgeführt werden.

Haben Ihre Produkte eine Garantie?

Ja – wir gewähren standardmäßig eine Garantie von bis zu 25 Jahren, wobei Optionen zur Verlängerung der Garantie durch Ihren Installateur oder Händler bestehen.

Sie haben Fragen?-> Technisches Problem

Haben Mikro-Wechselrichter Zertifizierungen die die Sicherheit & Konformität belegen?

Wir verkaufen nur zertifizierte Produkte, diese können ohne weiteres eingesetzt werden. Bei Unsicherheiten lass Dich bitte beraten oder die Arbeiten durch einen Fachbetrieb durchführen.

Warum funktioniert meine Überwachung nicht?

Wenn Ihr System keine Daten mehr meldet, kann S-Miles Cloud Ihnen helfen, die Ursache dafür zu finden. Prüfen Sie nach der Anmeldung, ob Ihre Anlage als „offline“ aufgeführt ist. Wenn ja, prüfen Sie, ob Ihre DTU mit dem Internet verbunden ist (an einer blinkenden grünen LED zu erkennen). Wenn die DTU online zu sein scheint, aber trotzdem keine Verbindung mit der S-Miles Cloud herstellen kann, prüfen Sie, ob Sie die richtige Seriennummer eingegeben haben.

Wenn diese Schritte nicht helfen, sprechen Sie mit Ihrem Installateur vor Ort oder kontaktieren Sie uns, um weitere Unterstützung zu erhalten.

Warum wird meine DTU als offline angezeigt?

Wenn Ihre DTU nicht mit der S-Miles Cloud verbunden ist, können Sie drei Dinge überprüfen. Stellen Sie zunächst sicher, dass Sie Ihr WLAN-Passwort korrekt in der DTU eingegeben haben. Dann prüfen Sie, ob das WLAN funktioniert. Und schließlich kann die Signalstärke zu gering sein. Wenn dem so ist, wenden Sie sich an Ihren Installateur.

Warum blinkt die LED an meinem Mikro-Wechselrichter rot?

Dies kann auf ein Problem mit Ihrer Wechselspannung hinweisen. Wenden Sie sich an Ihren Installateur, um weitere Unterstützung zu erhalten.

Wie erhalte ich Zugang zur S-Miles Cloud-Überwachungsplattform?

Der Zugang wird von Ihrem Installateur  eingerichtet – fragen Sie ihn nach Ihren Anmeldedaten.

Können Ihre Mikro-Wechselrichter die Ausgangsleistung begrenzen?

Ja – je nach Bedarf können Sie entweder eine Null-Export-Funktion oder eine Grenzleistungsfunktion verwenden.

Warum kann ich mich nicht bei der S-Miles Cloud anmelden?

Löschen Sie den Cache Ihres Browsers oder verwenden Sie einen anderen Browser – empfohlen wird Google Chrome.

Immernoch Fragen? Kontaktformular: